News 12.09.2017

Smartphone Unfallursache Nr.1

Selfie versus Leben?

Mobil in Deutschland weist auf Verkehrssicherheitskampagne hin. Hand auf´s Herz: Nutzt auch du dein Handy am Steuer? Überraschend viele tun es.

Der Verkehrsverein "Mobil in Deutschland" weist auf die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „Be smart! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ auf ein ganz besonders wichtiges Thema hin: die Ablenkung am Steuer. Ablenkung im Straßenverkehr könne viele Gesichter haben, aber keine sei derzeit so präsent wie das Smartphone.

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Mobil in Deutschland e.V.

Der Verband geht davon aus, dass die Ablenkung durch das Handy am Steuer inzwischen die Unfallursache Nr. 1 in Deutschland sei. Im Nachbarland Österreich seien die Unfallursachen Geschwindigkeitsüberschreitung und Alkohol bereits vor einigen Jahren durch die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt abgelöst worden.

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Mobil in Deutschland e.V.

Ein Blick aufs Display hier, ein Knopfdruck da. Wer in vorbeifahrende Autos blickt, wird feststellen, wie oft und selbstverständlich Fahrer das Handy in der Hand nutzen. Mal eben ein Foto von dem schönen Sonnenuntergang an die Liebsten geschickt oder schnell ein lustiges Selfie auf Snapchat. Meistens sind es nur wenige leichtsinnige Sekunden, die entscheidend sind, um ein oder gleich mehrere Leben im Nu zu verändern. Man gehe hier von geschätzten 500 Verkehrstoten bei 25.000 Verletzten in Deutschland allein durch das Thema Ablenkung am Steuer aus.

Vielen Menschen sei diese direkte Gefahr durch das Handy am Steuer nicht bewusst, umso wichtiger ist daher die konsequente Aufklärungsarbeit. Und genau der haben sich der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V., Tüv Süd und viele weitere namhafte Partner aus Wirtschaft, Medien und Politik mit der Kampagne „Be smart! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ verschrieben. Allen voran Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt , der die Schirmherrschaft für diese erstmals bundesweit agierende Kampagne übernommen hat.

Seit Beginn der Kampagne in 2015 gibt es zahlreiche, medienwirksame Aktionen und Veranstaltungen. Durch eine groß angelegte Verkehrszählung ist beispielsweise eine valide Datengrundlage geschaffen worden, mit der das Nutzungsverhalten vom Handy am Steuer objektiv beschrieben werden kann. Das Ergebnis: Jeder 14. Autofahrer ist demnach ein Smartphone-Sünder.

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