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Foto: SPX
Die Spritpreise sind stark in Bewegung.

ADAC-Analyse

Spritkosten: Permanente Preisschwankungen

Der ADAC hat die Tarife an deutschen Tankstellen ausgewertet – das Fazit macht schwindelig: Aus der Preiskurve auf Zeit ist eine Zickzacklinie geworden.

Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen schwanken immer schneller, aber weniger heftig. Einer Untersuchung des ADAC zufolge sank die durchschnittliche Differenz zwischen Tagestiefst- und -höchstpreis von elf Cent pro Liter Super E10 im Mai 2020 auf sieben Cent im Mai 2021. Beim Diesel verringerte sich der Unterschied von zehn auf sechs Cent pro Liter. Allerdings bewegen sich die Preise im Tagesverlauf häufiger: Im Schnitt gehen sie siebenmal nach oben und sechsmal nach unten. Vor einem Jahr gab es eine Bewegung weniger pro Richtung. Noch Mitte des vergangenen Jahrzehnts verlief die Preiskurve viel gleichmäßiger, fiel von morgens bis abends nahezu kontinuierlich ab.

Am günstigsten ist Kraftstoff aktuell in der Regel abends kurz vor 19 Uhr, die teuerste Phase ist morgens um 7 Uhr. Zwischen diesen beiden Zeitpunkten gibt es eine Wellenbewegung, bei der die Literkosten abwechselnd fallen und wieder leicht steigen. Auch nach 19 Uhr gibt es ein Auf-und-Ab, bevor es ab 22 Uhr mit den Preisen wieder nach oben geht. Die Analyse beruht auf Preisdaten von 14.000 deutschen Tankstellen. Aktuell werden dort im Schnitt 1,498 Euro pro Liter Super E10 fällig, Diesel kostet 1,356 Euro. Seit Anfang November sind die Preise damit um 30 Cent gestiegen. Zu den Gründen zählen neben höheren Rohölkosten auch die wieder angehobene Mehrwertsteuer und die neue CO2-Bepreisung. (Holger Holzer/SP-X)

Foto: PantherMedia / tristantan71

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