Foto: Subaru

Vorstellung

Subaru Impreza: Schritt in die Moderne

Der Subaru Impreza kommt nun in der fünften Generation. Er macht vieles anders als andere Kombis und bleibt sich treu.

Inhaltsverzeichnis

Hans-Joachim Mag

Subaru ist bekannt für Boxermotoren und permanentem Allradantrieb. Und für geräumige Kompaktklasse-Kombis wie den Impreza, der seit 25 Jahren auf dem deutschen Markt ist. Nun stellen die Japaner die fünfte Generation vor, die einen großen Schritt in die Moderne macht. Wobei man sich treu bleibt: Unter der Haube werkeln wahlweise zwei Boxer-Motoren mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum, die 84 kw (114 PS) und 115 kW (156 PS) leisten und über ein CVT-Getriebe – Lineartronic getauft – mit dem Allradgetriebe verbunden sind. Ein Handschaltgetriebe wird nicht mehr angeboten, auch der Diesel-Boxer wurde aus dem Programm genommen.

Wie groß ist der Impreza?

Eng verwandt ist der Impreza mit dem kompakten SUV XV, die sich die gleiche Plattform teilen. Entsprechend ist auch in der Limousine recht viel Platz; auch auf den Fondsitzen reist es sich bequem. In den Laderaum passen nun 385 bis 1.310 Liter. Der Radstand wuchs gegenüber dem Vorgänger um 2,5 Zentimeter auf nun klassenübliche 2,67 Meter. Positiv bemerkbar machen sich vorne wie hinten auch die zusätzlichen 3,5 Zentimeter Breite. Vorn glänzt der Impreza mit übersichtlichen Bedienelementen und gutem Sitzkomfort; das Zentrum des Armaturenbretts bildet ein 6,3 Zoll großer Touchscreen-Monitor mit ansprechender Grafik.

Besonders entwickelt hat sich der Impreza beim Thema Sicherheit. Das aus anderen Subaru-Modellen wie dem Mittelklasse-Kombi Levorg und dem großen Crossover Outback bekannte, kamerabasierte System Eyesight kombiniert verschiedene Assistenten und knüpft so ein engmaschiges Sicherheitsnetz. Während die Systeme anderer Automobilhersteller auf verschiedene Sensortechniken wie eine Kamera und Radar oder Mikrowellen zurückgreifen, funktioniert Eyesight rein optisch.

Was bietet „Eyesight“?

Die Techniker von Subaru haben rechts und links vom Rückspiegel zwei Kameralinsen platziert, die zusammen ein stereoskopisches Bild erzeugen, das die verschiedenen Sicherheitssysteme mit Daten füttert und gegebenenfalls auslöst:

  • Notbremssystem mit Kollisionswarner

  • Aktiver Spurhalteassistent

  • Spurleitassistent

  • Adaptiver Tempomat

Zudem gibt es ein Radarsystem mit Spurwechsel-, Totwinkel- und Querverkehrsassistent. Eyesight ist serienmäßig an Bord, was laut dem Hersteller ein Grund dafür ist, dass man die Crashtests von Euro-NCAP mit Bravour bestanden habe.

Bei ersten Testfahrten entpuppte sich das CVT-Getriebe als deutlich verbessert, nervt nicht mit dem berüchtigten Gummiband-Effekt, wiewohl beim Gasgeben ein Hochdrehen des Motors nach wie vor deutlich hörbar ist. Das macht sich vor allem beim kleineren der beiden Triebwerke bemerkbar, bei dem es ein wenig dauert, bis er die Gasfußbefehle in Vortrieb umsetzt.

Was kostet der Impreza?

Der Zweiliter macht das schon souveräner. In der Basisausstattung „Comfort“ für knapp 27.000 Euro finden sich bei ihm neben dem obligatorischen Allradantrieb und dem Automatikgetriebe auch bereits eine Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Rückfahrkamera, beheizbare Vordersitze, DAB-Radio, ein 8-Zoll-Display und Apple/Android-Anbindung. Zudem sind ein Notbremssystem inklusive Kollisionswarner, ein aktiver Spurhalteassistent und eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung immer an Bord.

Los geht es in der Preispalette bei 21.980 Euro für den 1,6 in der Basisausstattung Trend, die im Vergleich zum günstigeren Vorgängermodell teurer ist, aber mit Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, beheizbare Außenspiegel und Audiosystem mit 6,5 Zoll großem Touchscreen schon vieles an Ausstattung mitbringt, was man sonst nur gegen Aufpreis bekommt. Auch Apple Carplay und Android Auto sind enthalten.

Das Preis-/Leistungsverhältnis des Impreza bleibt also auch in der neuen Generation attraktiv, und als Bonus gewährt Subaru fünf Jahre Garantie.

Subaru Impreza - Technische Daten:

Fünftürige, viersitzige Limousine der Kompaktklasse, Länge: 4,46 Meter, Breite: 1,78 Meter, Höhe: 1,48 Meter, Radstand: 2,67 Meter, Kofferraumvolumen: 385 - 835 Liter.

1,6-Liter-Boxer-Vierzylinder-Benziner, 84 kW/114 PS, maximales Drehmoment: 150 Nm bei 3.600 U/min, Allradantrieb, Automatikgetriebe, 0-100 km/h: 11,8 s, Vmax: 180 km/h, Durchschnittsverbrauch: 6,2 Liter, CO2-Ausstoß: 140 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: C, Versicherungseinstufung: KH 16/VK 21/TK 23, Wartungsintervalle 15.000 km/1 Jahr, Preis: ab 21.980 Euro (Trend).

2,0-Liter-Boxer-Vierzylinder-Benziner, 115 kW/156 PS, maximales Drehmoment: 196 Nm bei 4.000 U/min, Allradantrieb, Automatikgetriebe, 0-100 km/h: 9,8 s, Vmax: 205 km/h, Durchschnittsverbrauch: 6,6 Liter, CO2-Ausstoß: 152 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: D, Versicherungseinstufung: KH 16/VK 21/TK 23, Wartungsintervalle 15.000 km/1 Jahr, Preis: ab 26.980 Euro (Comfort).

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