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Foto: Aral

Ladestrom-Infrastruktur

Tankstellenbetreiber sollen sich am Aufbau eines E-Auto-Ladenetzes beteiligen

Aral hat ein Zwischenziel angekündigt. Auch Shell baut seine Ladepunkte massiv aus.

Der Mineralölkonzern Aral rüstet seine Tankstellen mit Ultraschnellladesäulen für E-Autos aus. Bis Ende des Jahres sollen an 120 der 2.400 deutschen Standorte insgesamt 500 Ladepunkte entstehen. Die Anschlüsse liefern bis zu 350 Kilowatt Leistung, was die Dauer des Ladevorgangs auf das Niveau des Tankens von Flüssigkraftstoff senken soll. Allerdings dürften erst künftige E-Autos das volle Potenzial ausnutzen können, aktuelle Modelle vertragen die Spitzenleistung noch nicht.

Shell erweitert weltweit

Zuvor hatte bereits Wettbewerber Shell angekündigt, die Zahl seiner E-Auto-Ladepunkte massiv auszubauen. Sie soll bis zum Jahr 2025 weltweit von derzeit 60.000 auf 500.000 steigen. Wie viele davon in Deutschland entstehen sollen, ist nicht bekannt. Es dürfte allerdings eine beträchtliche Zahl sein, denn die Tankstellen sollen sich nach Willen der Bundesregierung intensiv am Aufbau der geplanten Ladestrom-Infrastruktur mit einer Million Punkten bis 2030 beteiligen. Auch eine Verpflichtung zur Installation ist denkbar.

(Holger Holzer/SP-X/JL)

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