News 07.08.2017

Telematik wird kaum genutzt

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017, Teil 2.

Konservativ gehen die deutschen Fuhrparkmanager, die im Rahmen des CVO-Fuhrpark-Barometers 2017 befragt wurden, mit der Nutzung von Telematik-Dienstleistungen um. Nur acht Prozent nutzen eine der angebotenen Services. Nicht viel anders sieht es beim Thema Mobilitätsalternativen aus.

Nur wenige Fuhrparkmanager nutzen Sie in Ihrem Fuhrpark Telematik.
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CVO/Arval

Ähnlich wie bei alternativen Antriebstechnologien verhält sich der deutsche Markt auch beim Thema Telematik vergleichsweise konservativ. In Deutschland antworten lediglich acht Prozent der Fuhrparkverantwortlichen auf die Frage, ob sie in einem Teil ihres Fuhrparks Telematik nutzen, mit Ja. Auf gesamteuropäischer Ebene sind es 20 Prozent.

Bezogen auf die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens ist die Tendenz bei Telematik ähnlich wie bei den Antriebstechnologien: Je größer das Unternehmen, desto größer die Akzeptanz. Bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern setzt bereits jeder fünfte Flottenmanager auf Telematik.

Erstmals wurde in diesem Jahr für das CVO Fuhrpark-Barometer abgefragt, aus welchen Gründen Unternehmen diese Technologie verwenden. Für deutsche Flottenmanager ist es am wichtigsten, ihre Fuhrparkkosten zu reduzieren. Die Ortung der Fahrzeuge ist hierfür ein wichtiger Hebel. Denn im Flottenmanagement spielt als elementarer Kostenfaktor die perfekte Disposition und Allokation der Fahrzeuge eine bedeutende Rolle.

 - Das Entwicklungspotenzial für Alternativen: Beim Carsharing bleibt Deutschland hinter dem europäischen Schnitt zurück.
Das Entwicklungspotenzial für Alternativen: Beim Carsharing bleibt Deutschland hinter dem europäischen Schnitt zurück.

De facto nutzen damit deutsche Fuhrparkmananger aus den gleichen Gründen Telematik wie ihre europäischen Kollegen, die allerdings auf die entsprechende Frage hin direkt die Ortung der Fahrzeuge als vornehmlichsten Grund für den Einsatz dieser Techologie nennen.

Mobilitätsalternativen

Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden darüber hinaus zum ersten Mal Zahlen zum Thema Mobilitätsalternativen, wie Carsharing, Fahrgemeinschaften und Mobilitätsbudget/-karten erhoben. Auch hier reagieren deutsche Fuhrparkmanager konservativer als ihre europäischen Kollegen: Nur jeder vierte Verantwortliche in Deutschland (26 %) überlegt, eine der Alternativen in den kommenden drei Jahren in seinem Unternehmen einzuführen. Aus gesamteuropäischer Sicht ist es fast jeder zweite Flottenmanager (45%).

 - Verzicht auf Firmenfahrzeuge: Nur wenige Unternehmen würden eine alternative Lösung bevorzugen.
Verzicht auf Firmenfahrzeuge: Nur wenige Unternehmen würden eine alternative Lösung bevorzugen.

Dabei stoßen Fahrgemeinschaften auf die größte Zustimmung, wenn es darum geht, über Mobilitätsalternativen nachzudenken. Und auch hier gilt: Je größer das Unternehmen, desto größer die Akzeptanz für Carsharing, Fahrgemeinschaften und Mobilitätsbudget/-karten.

Mobilität statt Fuhrpark?

Kaum ein Unterschied zwischen Deutschland und Gesamteuropa besteht bei der Frage, ob es denkbar wäre, dass alternative Mobilitätsansätze den klassischen Fuhrpark komplett ablösen. Flottenmanager schließen dies gegenwärtig nahezu geschlossen aus. Einzig in Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern sieht man hierfür eine gewisse Wahrscheinlichkeit.

Das jährlich erscheinende CVO Fuhrpark-Barometer enthält 2017 die Ergebnisse der Befragung von 3.847 Flottenentscheidern in 12 EU-Ländern sowie der Türkei. In Deutschland wurden im Auftrag von Arval durch das Meinungsforschungsinstitut CSA 300 Fuhrparkentscheider telefonisch interviewt. Je nach Unternehmensgröße handelte es sich dabei um Firmeninhaber, Fuhrpark- oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrie- und Baubetrieben mit unterschiedlich großen Flotten.

Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden. Siehe dazu auch Teil 1 der Serie. hjm

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1 Kommentar zu "Telematik wird kaum genutzt "

  1. hoowei - 15.08.2017, 04:17 Uhr (Kommentar melden)

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