Foto: Toyota

Mehr Sicherheit

Toyota: System erkennt fehlerhafte Pedalbedienung

Die neu entwickelte Sicherheitsfunktion von Toyota nutzt Daten vernetzter Fahrzeuge und soll unerwünschtes Beschleunigen verhindern.

Inhaltsverzeichnis

Toyota hat ein neues Sicherheitssystem entwickelt. Dieses nutzt Daten vernetzter Fahrzeuge, um eine fehlerhafte Bedienung des Gaspedals zu erkennen und so beispielsweise unerwünschtes Beschleunigen von Fahrzeugen zu verhindern.

Einführung im Sommer 2020 in Japan

Toyota will die neue Funktion in neuen Fahrzeugen einbauen und auch als Nachrüstlösung für bestimmte Modellreihen anbieten. Der Start ist für diesen Sommer in Japan geplant.

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Das System informiert Autofahrer über vorausliegende Gefahren wie Staus, Unfälle, Hagelschauer oder Erdrutsche. Im neuen Ford Puma ist es bereits serienmäßig enthalten.
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Kombination mehrerer Systeme

2012 hatte Toyota bereits ein Sonarsystem (Intelligent Clearance Sonar) eingeführt, um schwere Unfälle und Fahrzeugschäden infolge einer fehlerhaften Pedalbedienung zu verringern. 2018 wurde zudem für bestimmte Modelle ein nachrüstbares Gaspedal-Kontrollsystem eingeführt. Diese Systeme funktionieren allerdings nur, wenn Sensoren ein Hindernis wie etwa andere Fahrzeuge oder eine Mauer entdecken.

Die neu entwickelte Funktion ist eine Ergänzung zu dem bestehenden Sonarsystem und verhindert ein unerwünschtes Beschleunigen aufgrund fehlerhafter Pedalbedienung auch dann, wenn keine Hindernisse in der Nähe sind. (cr)

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