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Der Transit Custom blickt mit neuem Gesicht, neuen Möglichkeiten und Antrieben in die Zukunft.
Foto: Ford
Der Transit Custom blickt mit neuem Gesicht, neuen Möglichkeiten und Antrieben in die Zukunft.

Transporter

Transit Custom wird elektrisch

Mit der Modellpflege ziehen in den Ford-Transporter auch ein Plug-in-Hybrid sowie ein reiner E-Antrieb ein.

Der Transit Custom wird überarbeitet und um ein vollelektrisches Modell und sowie einen Plug-in-Hybrid erweitert. Während das reine Elektromodell mit einer Reichweite von 380 Kilometern (nach WLTP) und Schnellladefähigkeiten von bis zu 125 kW punkten will, generiert der Plug-in aus seinem 11,8 kW/h großen Akku knapp 60 Kilometer rein elektrische Strecke, hat aber zusätzlich einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor für mehr Reichweite auf längeren Strecken an Bord.  

Die gesamte Transit-Custom-Baureihe, auch die vier Dieselmodelle mit Leistungen von 110 PS bis 170 PS, wurden überarbeitet. Neben dem manuellen Sechsgang-Getriebe steht nun auch eine Achtgang-Automatik zur Verfügung, dank der die Anhängelast auf bis zu 2,5 Tonnen steigt und die in Kombination mit einem neuen Allradantrieb erhältlich ist.  

Innenhöhe steigt mit sinkendem Ladeboden

Die neue Plattform des Transit mit Einzelradaufhängung hinten ermöglicht eine geringere Ladebodenhöhe und damit je nach Variante bis zu zwei Meter Innenhöhe. Das Fahrzeug wird weiterhin mit Einzel- oder Doppelkabine und als Kombi erhältlich sein. Zudem hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Radständen, zwei Dachhöhen und fünf Ausstattungslinien (Basis, Trend, Limited, Trail und Sport).

Neu ist eine Variante mit L-förmiger Trennwand, die die bis zu fünf Sitzplätze – drei vorne und zwei hinten – vom Laderaum separiert. So können auch sehr lange Gegenstände bis zu drei Meter noch seitlich an den Passagieren vorbei gelegt werden. Serienmäßig ist zudem immer ein 5G-Modem und ein 13 Zoll großer Touchscreen an Bord.  

Der neue Transit, der in der zweiten Jahreshälfte 2023 zu den Händlern kommt, offeriert einige pfiffige praktische Lösungen. So gibt es gegen Aufpreis ein sogenanntes ProPower-Onboard-System. Dabei handelt es sich um Steckdosen im Heck des Fahrzeugs, mit deren Hilfe zum Beispiel Leuchten oder elektrische Werkzeuge mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2,3 kW mit Strom versorgt werden, der aus der Hochvolt-Batterie des Fahrzeugs entnommen wird. So können etwa Handwerker auch ohne Stromquelle vor Ort arbeiten.  

Ein anderes Beispiel ist das ebenfalls optional erhältliche „Mobile Office Paket“. Es beinhaltet ein Lenkrad, das sich in der Neigung bis in die Waagerechte verstellen lässt und so auch als Schreib- oder Esstisch verwendet werden kann.  (Peter Eck/SP-X/dnr)

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