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Foto: Martin Schachtner

DAT-Barometer

Urlaubsreise ungern elektrisch

Pandemiebedingt steht das eigene Auto hoch im Kurs. Auch die Elektromobile bleiben gefragt – nicht allerdings für die Sommerreise.

Zwar neigt sich die dritte Welle der Pandemie anscheinend und hoffentlich ihrem Ende entgegen, aber das Mobilitätsverhalten ist weiterhin durch Corona geprägt. Dies geht aus dem aktuellen DAT-Barometer hervor: So fährt der eigene mobile Untersatz den Mobilitätsalternativen noch mehr den Rang ab – namentlich dem ÖPNV. Die kontaktlose Mobilität im eigenen Pkw ist den Marktforschern zufolge sogar so wichtig, dass fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer mit der Anschaffung eines weiteren Autos liebäugelt.

Zugleich nimmt das Thema Elektromobilität weiter Fahrt auf: Aufgrund der Elektroprämien haben sich laut DAT viele potenzielle Käufer mit der Thematik beschäftigt – zu welchem Schluss viele Interessenten kommen zeigen die Zulassungs- und Besitzumschreibungszahlen: Fahrzeuge mit Elektromotor bleiben gefragt: Nach einem rekordverdächtigen März wurden im April 23.819 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und fast 27.000 Hybridfahrzeuge (PHEV) nur unwesentlich weniger neu zugelassen.

Die Erkenntnis nahm die DAT zum Anlass, sich zu erkundigen, ob für den erhofften Sommerurlaub auch eine Reise im Elektroauto in Frage kommt. Wenn das Urlaubsziel in Deutschland liege, dann können sich dies immerhin 41 Prozent der Pkw-Kaufplaner vorstellen, so das Ergebnis der Befragung. Weitere 18 Prozent würden sich auch ins europäische Ausland wagen. 41 Prozent trauen sich dagegen einen Urlaubsreise mit dem Elektroauto nicht zu. (mas)

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