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Vignetten werden 2020 teurer

Im kommenden Jahr ändern sich die Vignettenpreise für Österreich, Slowenien und die Schweiz. Einige Strecken werden aber auch befreit.

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Wer regelmäßig mit dem Auto ins benachbarte Ausland fährt, kann ab 1. Dezember die Vignetten 2020 für Österreich, Slowenien und die Schweiz nutzen, berichtet der ADAC. Alle Jahresvignetten 2019 seien noch bis einschließlich 31. Januar 2020 gültig.

Das sind die neuen Preise

Die Preise für österreichische Vignetten erhöhen sich 2020 leicht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro, das sind 1,90 Euro mehr. Für zwei Monate zahlt man dann 27,40 Euro (+ 60 Cent) und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,40 Euro, das sind 20 Cent mehr.

Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,20 Euro (+ 70 Cent), die Zwei-Monats-Vignette 30 Cent mehr und damit 13,70 Euro. Die Zehn-Tages-Vignette kostet dann 5,40 Euro, das ist ein Aufschlag von zehn Cent.

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Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 38,00 Euro (+ 1,50 Euro) bezahlen. Die Preiserhöhung ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien hingegen bleiben die Preise auch 2020 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro und sieben Tage 15 Euro.

Ausnahmen von der Vignettenpflicht

Der Österreichische Nationalrat hat kürzlich beschlossen, dass auf fünf Autobahnabschnitten keine Maut mehr verlangt wird. Die Ausnahmeregelungen sollen bereits ab dem 15. Dezember 2019 in Kraft treten. Mautbefreit sond folgende Streckenabschnitte:

  • Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
  • Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord)
  • Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)
  • Linzer Autobahn A26
  • Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr) (cr)
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