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"Urbane Mobilität gestalten"

Volkswagen schließt Partnerschaft mit Lidl und Kaufland

Die Lebensmitteleinzelhändler werden für ihre Kunden in Berlin insgesamt 140 öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge errichten.

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Der rein-elektrische Carsharing-Dienst WeShare steht kurz vor dem Start in der deutschen Hauptstadt. Nun hat Volkswagen eine strategische Partnerschaft mit den Handelsketten Lidl und Kaufland, Teil der Unternehmensgruppe Schwarz, abgeschlossen.

Die Lebensmitteleinzelhändler werden an 60 Lidl- und 10 Kaufland-Filialen in der deutschen Hauptstadt insgesamt 140 öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge ihrer Kunden errichten. Dabei wird es sich überwiegend um Schnelllader mit 50 kW Leistung handeln, an denen jeweils zwei Fahrzeuge – an einem Schnell- und an einem Normallladepunkt – gleichzeitig Strom laden können.

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Tagsüber laden die Kunden, nachts Volkswagen WeShare

Volkswagen erhält exklusiv das Recht, die neue Infrastruktur für das Laden seiner WeShare-Flotte außerhalb der Öffnungszeiten über Nacht zu nutzen. Das sorgt für eine bessere Auslastung der Säulen. Mit den zusätzlichen Ladepunkten von Lidl und Kaufland wird die öffentliche Ladeinfrastruktur in Berlin um fast 20 Prozent wachsen.

"Supermärkte sind die Tankstellen der Zukunft. Die Möglichkeit, während des Einkaufs zu laden, ist eine ideale Lösung", sagt Christian Senger, Vorstand der Marke Volkswagen Pkw für das Ressort Digital Car and Services.

"Dafür genügen beim e-Golf1 durchschnittlich gerade einmal 45 Minuten an der Schnellladesäule. Wir verbessern zusammen mit Lidl und Kaufland die Lademöglichkeiten für Kunden und speziell für unsere WeShare-Flotte. Das ist der nächste konsequente Schritt von Volkswagen, über Partnerschaften auch den öffentlichen Raum flächendeckend mit Ladepunkten auszustatten."

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"Wir wollen uns als zuverlässiger Partner für innovative Energielösungen rund um Haushalt und Elektro-Fahrzeug etablieren", sagt Thorsten Nicklass, designierter CEO der VW-Stromtochter Elli.
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"Beitrag zur Mobilitätswende in Deutschland"

"Wir wollen urbane Mobilität gestalten", erklärt Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste Lidl Deutschland. "Mit unseren zahlreichen Standorten an relevanten Knotenpunkten in Berlin können wir ein flächendeckendes Netz an Ladesäulen aufbauen. Unsere Kunden profitieren tagsüber durch die steigende Anzahl von Ladesäulen und wir leisten einen sinnvollen Beitrag zur Mobilitätswende in Deutschland."

Jörg Dahlke, Leiter Bau International bei Kaufland, sagt: "Carsharing mit E-Fahrzeugen muss unbedingt gefördert werden. Deshalb stellen wir der WeShare Flotte außerhalb der Öffnungszeiten sehr gerne unsere bestehenden Ladesäulen zur Verfügung." So könnten mehr Menschen die umweltschonende Technik nutzen. "Dies ist ganz klar im Sinne unserer E-Mobilitätsstrategie."

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Die Ladestation kann an einem beliebigen Standort aufgestellt werden. Bis zu vier Fahrzeuge können daran gleichzeitig Strom tanken - und zwar mit und ohne Anschluss ans Stromnetz.
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Carsharing WeShare startet in Kürze

Der Ladestrategie von Volkswagen liegt zugrunde, dass etwa 50 Prozent der Ladevorgänge von E-Autos künftig bei den Kunden zuhause passieren, 20 Prozent am Arbeitsplatz, fünf Prozent auf der Autobahn und nicht weniger als 25 Prozent im öffentlichen Raum. Volkswagen stattet das private Zuhause und den Arbeitsplatz bereits mit Ladeeinrichtungen über seine jüngst gegründete Tochter Elli aus und arbeitet unter dem Dach von Ionity am Aufbau eines Schnellladenetzes an europäischen Autobahnen.

Volkswagen WeShare befindet sich aktuell in der finalen Testphase und wird in Kürze offiziell als rein elektrisches Carsharing-Angebot in Berlin in den Markt einsteigen. Der Roll-Out in weitere deutsche Städte sowie ins Ausland ist in Planung. (Red./cr)

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