Foto: VW/ Ingo Barenschee

Facelift und Sportkombi

VW Arteon: Jetzt auch als Sportkombi Shooting Brake

VW hat den Arteon geliftet. Mit dem Sportkombi Shooting Brake kommt auch eine zweite Karosserievariante. Marktstart ist im zweiten Halbjahr.

Mit einem Facelift und dem neuen Shooting Brake soll der VW Arteon, technisch eng mit dem Passat verwandt, jetzt den Durchbruch schaffen - als feines Familienauto für besserverdienende Mittelständler, aber auch als Begleiter von Handelsvertretern mit Platzbedarf.Als Rivalen nennt VW ganz offiziell die Touring genannten Kombis von BMW 3er und 5er, die T-Modelle der Mercedes C- und E-Klasse, aber auch Fans eines Audi A 4 Avant oder Volvo V60.

Jetzt also bläst VW zur Jagd und setzt dabei auf eines der fraglos schönsten Modelle aus dem Wolfsburger Stall. Obwohl das langgezogene Dach gen Heck sanft abfällt und in einem Spoiler-Stummel über der Rückscheibe endet, bietet der Shooting Brake mehr Kopffreiheit für die Hinterbänkler als die Schrägheck-Limousine. Nach hinten verjüngen sich Dach und die lange Fensterfront, was für sportliche Dynamik steht und für eine elegante Stufe über den hinteren Radhäusern sorgt. Für Lademeister unter den Kunden bietet der Kombi 75 Liter mehr Fassungsvermögen als sein Brüderchen, insgesamt 1.632 Liter. Bei beiden ist die Ladefläche 2,09 Meter lang. Der Radstand des Arteon liegt bei nahezu identischer Außenlänge mit 2,84 Metern um fünf Zentimeter über dem des VW Passat. Das sorgt für deutlich mehr Beinfreiheit im Fond und macht beide großen VW zu bequemen Reisemobilen.

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Große Veränderungen im Interieur

Die äußeren Veränderungen beim normalen Arteon halten sich indes in Grenzen. Am deutlichsten ist er von vorn am geänderten Tagfahrleicht zu erkennen, das jetzt die Enden der LED-Leisten in den Scheinwerfern miteinander verbindet, also quer durch den Kühlergrill verläuft. Auch die Graphik der Heckleuchten wurde überarbeitet. Völlig neu ist die Cockpit-Landschaft im Innenraum. Lenkrad mit digitalen Touchflächen, Temperaturwahl der Klimaanlage durch Wisch-Schalter, die Armaturen im 10,25 Zoll großen Display ähneln jetzt denen des neuen Golf, können dem Geschmack des Fahrers angepasst werden. Der zentrale Monitor (9.2 Zoll) kann auch über Schaltflächen am Lenkrad bedient werden.

Zur Veredelung des Innenraums warten in der Preisliste diverse Verlockungen. Kunstlederoberflächen mit Ziernähten, Karbonapplikationen in Metalloptik oder durchleuchtete Dekore in Armaturen- und Türverkleidungen. Insgesamt 30 Farben sind wählbar. Zudem ist der Arteon dank fest installierter SIM-Karte immer online, für Apple Carplay oder Android Auto benötigt man kein Extrakabel. Lang ist die Liste der elektronischen Beifahrer, neu etwa das Abstandsradar inklusive Stau- und Baustellenassistent, der Spurhalter hält den Arteon jetzt auch brav in der Mitte zwischen den Leitlinienlinien.

Plug-in-Hybridantrieb erstmals im Arteon

Qual der Wahl im Motorraum: Zwei Zweiliter-Benziner mit 190 PS oder 280 PS (serienmäßig mit Allrad). Fürs Sportlerherz steht der Arteon R bereit, der 320 PS leistet. Ebenfalls zwei Versionen gibt es für den Zweiliter-Diesel (150 PS bzw. 200 PS). Beide haben das neue doppelte Katalysator-System, das Stickoxide um bis zu 85 Prozent reduziert. Erstmals im Arteon lockt zudem ein Doppelherz-Antrieb. Ein 1,4 Liter-Benziner mit 115 PS kommt zusammen mit einem Elektromotor auf 218 PS. Die 13 kWh Batterie kann an der Steckdose aufgeladen werden, ermöglicht theoretisch ein rein elektrisches Fahren für 54 Kilometer. Dieser Arteon hat ein E-Kennzeichen und profitiert vom staatlichen Geldsegen.

Technische Daten wie Fahrleistungen oder Verbrauch sind vom neuen Arteon noch nicht bekannt. Die Nettopreise sollen bei rund 37.000 Euro starten, der Aufpreis für den Shooting Brake liegt bei 744 Euro. Markstart ist in der zweiten Jahreshälfte. (Peter Maahn/SP-X/et)

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