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Diesel

VW: Rabatte und Mobilitätsversprechen bei Fahrverboten

Volkswagen will seinen Diesel-Absatz retten. Mit dicken Rabatten und einem Schutz bei Fahrverboten möchte man die Kunden bei der Stange halten.

Aus der Umweltprämie wird bei Volkswagen eine Rabattaktion, die jetzt bis Ende Juni laufen soll. Damit verlängert der Konzern sein ursprünglich kurzzeitiges Angebot nun zum zweiten Mal – jedoch nur für Käufer von Diesel-Pkw.

Das Auslaufen der Verschrottungsförderung war zuvor schon einmal von Ende 2017 in den März 2018 verschoben worden. An den Konditionen ändert sich nach der erneuten Verlängerung abgesehen von der Beschränkung auf Diesel-Neuwagen wenig. Kunden der Marken VW, Audi und Skoda erhalten bei Verschrottung eines alten Diesels der Abgasnormen Euro 1 bis 4 einen vierstelligen Preisnachlass auf das neue Auto. Die Höhe richtet sich nach dem gekauften Modell, im besten Fall - etwa beim VW-Flaggschiff Touareg - sind es 10.000 Euro.

Mobilitätsversprechen

Um den Absatz neuer Diesel-Pkw zu stützen, bietet Volkswagen darüber hinaus ein „Mobilitätsversprechen“ an. Die genauen Konditionen variieren je nach Marke, im Kern geht es darum, dass die Händler einen Diesel bei Fahrverboten zurücknehmen beziehungsweise gegen ein nicht betroffenes Modell umtauschen. Ein ähnliches Angebot hatte zuvor unter anderem BMW und Peugeot gemacht, allerdings ausschließlich für Leasingkunden.

Hintergrund der VW-Aktion ist der Versuch, den Einbruch der Diesel-Neuzulassungen in Deutschland zu stoppen. Zuletzt war der Marktanteil der Selbstzünder auf nur noch knapp ein Drittel gesunken. VW leidet wie alle anderen Autohersteller in doppelter Hinsicht darunter: Zum einen liegen die Produktionskapazitäten für Diesel-Pkw brach, zum anderen drohen hohe CO2-Strafen von der EU, weil die künftigen Emissionsgrenzwerte mit einem hohen Benziner-Anteil kaum einzuhalten sein werden. (KH/SP-X)

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Wirkung der Umweltprämien

Die im Zuge des Diesel-Skandals von vielen Herstellern ausgelobten Prämien treiben vor allem den Absatz an Benzinern in die Höhe. Rund 60 Prozent der deutschen Händler geben bei einer Befragung durch die Marktbeobachter von DAT an, mehr Neuwagen mit Ottomotor verkauft zu haben als vor der Rabattaktion ihres jeweiligen Herstellers. Der Diesel-Absatz ist bei 19 Prozent der Händler gestiegen. Kaum profitieren konnten die Fahrzeuge mit alternativem Antrieb: Nur 14 Prozent der Händler konnten ihren Absatz steigern.

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