News 12.12.2017

VW weiter im Minus

Die Dataforce-Analyse für den November

Auch im November musste VW im relevanten Flottenmarkt Einbußen hinnehmen. Wesentlich besser lief es bei Verfolger Mercedes-Benz.

 - Verhalf Peugeot zu einem guten November-Ergebnis: der Kleinwagen 208.
Verhalf Peugeot zu einem guten November-Ergebnis: der Kleinwagen 208.
Peugeot

Viele strahlende Gesichter dürfte es in den Großkunden-Vertriebsabteilungen der Hersteller und Importeure Anfang Dezember gegeben haben. Denn der relevante Flottenmarkt hat im November um 7,0 Prozent zugelegt, und so verkauften auch viele Marken mehr Pkw als noch im November 2016. Doch nicht überall sah es gut aus (siehe auch Tabelle zum Download).

Zu den Gewinnern zählte ides Mercedes: Mit einem Zulassungsplus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat schob sich die Marke im November an die zweite Position in der Statistik von Dataforce. Mit 9.977 Einheiten (Vorjahr 8.833) überholten die Stuttgarter den Ingolstädter Konkurrenten Audi mit 8.633 Einheiten (Vorjahr 8.887), der ein leichtes Minus von 2,9 Prozent einfuhr. Das lag vor allem am guten Verkauf der E-Klasse mit einem Plus von 62 Prozent und des GLK/GLC mit einem Zuwachs von satten 103,5 Prozent (siehe pdf-Dokument zum Download). Audis Topseller, der A4, hat sich ein wenig erholt und schaffte ein leichtes Plus von 4,4 Prozent. Der A6 hingegen verlor 29,1 Prozent.

VW: minus 13,1 Prozent

Marktführer VW indes musste einmal mehr in diesem Jahr ein Minus verkraften, das mit 13,1 Prozent zudem recht deftig ausfiel. Grund dafür war vor allem der Passat mit einem Minus von 17,4 Prozent, während der Golf mit minus 2,8 Prozent nicht mehr ganz so schlecht dastand. Sogar der bislang so erfolgreiche Tiguan konnte mit minus 9,3 Prozent wenig zu besseren Ergebnissen beisteuern. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat VW beim Marktanteil sage und schreibe 4,6 Prozent – auf nun 19,9 Prozent.

Herausragend: Peugeot

Eitel Sonnenschein herrscht hingegen auf den Rängen hinter den Top 3. Die dort platzierten Marken fuhren allesamt Pluszeichen ein: So etwa Ford mit 22,9, Skoda mit 22,6 und Renault mit 48,1 Prozent. Herausragend war das Ergebnis im November für Peugeot mit einem Plus von 132,2 Prozent auf nunmehr 2.206 Einheiten (Vorjahr 950). Toll lief es auch bei Seat (+35,6%) und Toyota (+42,9%). Ansonsten fuhren nur noch zwei Marken in den Top 20 rote Zahlen ein: Nissan mit minus 19,5 und Hyundai mit minus 19,1 Prozent.

Erfolgreiche Marken waren im November Renault, Peugeot und Mercedes-Benz, die erfolgreichsten Modelle Peugeot 208, BMW 5er und Skoda Kodiaq. hjm

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