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Basiswissen Fuhrparkmanagement

Wichtige Grundlagen: Das müssen Fuhrparkmanager wissen

Das Fuhrparkmanagement wird immer komplexer. bfp fuhrpark & management sagt, was Fuhrparkverantwortliche unbedingt beachten müssen.

Inhaltsverzeichnis

Von Esra Tatlises

Vom Fahrzeug über das Controlling bis hin zu rechtlichen Grundlagen: Die Aufgaben des Fuhrparkverantwortlichen sind vielfältig und komplex. bfp fuhrpark & management nennt die wichtigsten acht Punkte des Fuhrparkmanagements.

1. Fahrzeugbeschaffung

Noch vor dem Kauf ist das Leasing die beliebteste Finanzierungsform. Die Leasingdauer beträgt in der Regel 36 oder 48 Monate, dann erfolgt die Fahrzeugrückgabe. Wer möchte, kann im Rahmen des Full-Service-Leasings zusätzliche Leistungen wie Versicherungen oder Reifenservices dazukaufen.

2. Car Policy und Fahrzeugüberlassung

Die Car Policy definiert, welche Fahrzeuge genau in den Fuhrpark aufgenommen werden sollen. Die Regelungen betreffen häufig Motorisierung, Karosserievarianten oder bestimmte Ausstattungen. Eine andere Zielrichtung verfolgt der Dienstwagenüberlassungsvertrag. Er hält individuelle Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer fest, zum Beispiel die Dauer der Überlassung oder Regelungen zur privaten Fahrzeugnutzung.

3. Halterhaftung

Die Führerscheinkontrolle ist ein wichtiges Beispiel für die Halterhaftung. Wer hier gegen Vorgaben verstößt, riskiert persönlich juristische Konsequenzen. Ein weiteres Beispiel für gesetzliche Vorgaben sind regelmäßige Mitarbeiter-Unterweisungen – Stichwort Unfallverhütungsvorschriften UVV, zu der unter anderem das Thema Ladungssicherung zählt.

4. Effiziente Fahrzeugsteuerung

Nur ein Beispiel für die effiziente Fahrzeugsteuerung ist die Tankkarte: Sie bietet nicht nur Rabatte und weitere Dienstleistungen, sondern auch einen Überblick über Kraftstoffverbräuche. Denn digitale Reportings erleichtern Kostenregulierung und Monitoring.

5. Outsourcing-Potenziale

Die Gretchenfrage des Fuhrparks: Welche Aufgaben kann man auslagern? Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von der Manpower und den individuellen Bedürfnissen des Fuhrparks. Fuhrparkmanagement-Dienstleister übernehmen bei Bedarf alle relevanten Prozesse: vom Schaden- über das Reifen- bis zum Tankkartenmanagement oder Kostenanalysen.

6. Fuhrparkrecht

Rechtliche Vorgaben betreffen fasst alle Fuhrparkprozesse. Und zwar nicht nur fahrzeugbezogen: Denn der Fuhrpark bildet die Schnittstelle zu vielen anderen Unternehmensbereichen wie dem Einkauf, dem Personal oder dem Finanzressort. Und dass Arbeitsschutz, Verkehrsrecht oder Datenschutzvorgaben im Fuhrpark ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, versteht sich fast von selbst.

7. Steuerrecht

Hier geht es vor allem um die Versteuerung des geldwerten Vorteils für die Privatnutzung von Dienstwagen: Bei konventionellen Antrieben beträgt die Steuergrundlage ein Prozent vom Bruttolistenpreis, bei Elektrofahrzeugen und bestimmten Plug-in-Hybriden 0,5 Prozent.

8. Modernes Mobilitätsmanagement

In Zeiten des Mobilitätswandels stellen neue, vernetzte Mobilitätslösungen eine Alternative zum Dienstwagen dar. Mit Carsharing, Jobtickets oder Mobilitätsbudgets präsentieren sich Unternehmen gerade in urbanen Ballungsräumen als attraktive Arbeitgeber – und sparen oft ganz nebenbei noch Kosten.

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