Im Fuhrpark fehlt die Spannung: Nur 47 Prozent der Dienstwagenfahrer können zu Hause oder am Arbeitsplatz laden.
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Im Fuhrpark fehlt die Spannung: Nur 31 Prozent der Dienstwagenfahrer können zu Hause, 40 Prozent am Arbeitsplatz laden.

DAT-Befragung

E-Dienstwagen: Akzeptanz hängt von vielen Faktoren ab

Laut einer Befragung des DAT sind Dienstwagenfahrer schlecht über E-Mobilität aufgeklärt. Auch an Lademöglichkeiten fehlt es.

Eine aktuelle DAT-Befragung unter Dienstwagenfahrern ergibt, dass weniger als die Hälfte zu Hause oder am Arbeitsplatz ein E-Fahrzeug laden können. 47 Prozent der Dienstwagenberechtigten fahren aufgrund von langen Lieferzeiten ihren aktuellen Pkw länger und befürchten zudem, dass Steuervorteile bald entfallen könnten. Für das Interesse an Plug-in-Hybriden ist die Förderung entscheidend. Durch den Wegfall würden nur noch zehn Prozent der Dienstwagenfahrer einen solchen Antrieb wählen. Zuvor waren es 26 Prozent.

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Diesel bei Dienstwagenfahrern gefragt

Die Hälfte der Dienstwagenfahrer ist außerdem davon überzeugt, dass es für Vielfahrer keine Alternative zum Diesel gibt. Dienstwagenfahrer legen laut der im Juni 2022 durchgeführten DAT-Befragung durchschnittlich 29.000 km pro Jahr zurück. Dies hat großen Einfluss auf die Wahl der nächsten Antriebsart: Liegt die Fahrleistung unter 20.000 km pro Jahr, entfallen gut 36 Prozent auf Benziner, 31 Prozent auf Hybride, 19 Prozent auf E-Autos und nur 13 Prozent auf Diesel. Bei Viel-fahrern mit einer Jahresfahrleistung von über 40.000 km fiele die Wahl zu 50 Prozent auf Diesel, 28 Prozent würden sich für einen Hybrid entscheiden, 14 Prozent für einen Benziner und nur acht Prozent für ein E-Auto.

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E-Mobilität noch wenig bekannt

Der Kenntnisstand zu alternativen Antriebsarten ist laut der Befragung des DAT unter den Dienstwagenfahrern eher durchschnittlich. Gut jeder Fünfte hat sich mit E-Autos oder Plug-In-Hybriden bereits intensiv beschäftigt bzw. fährt aktuell einen solchen Antrieb. Viel von E-Autos (BEV) gehört oder gelesen haben 37 Prozent, 31 Prozent der Befragten bestätigten dies bei Plug-In-Hybriden (PHEV). Einen niedrigen Kenntnisstand haben 30 Prozent bei PHEV, 26 Prozent bei BEV. Relativ unwissend bei alternativen Antrieben insgesamt ist etwa jeder Fünfte.

Lieblingsdienstwagen ein Kombi

Früher konnte bei Dienstwagen zwischen Limousinen, Kompaktwagen und Kombis gewählt werden. Dann eroberten die Vans den Markt und werden seit einigen Jahren von den SUV abgelöst. Diese nehmen zwischenzeitlich den größten Anteil bei den Neuzulassungen ein. Fragt man aber die Dienstwagenfahrer, welche Karosserieform bei ihrem nächsten Dienstwagen gewählt würde, so antwortet die Mehrheit (43 Prozent) mit „Kombi“. Erst mit einigem Abstand dahinter folgen die SUV.

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Die Befragung von Dienstwagenfahrern (Juni 2022) im Auftrag der DAT durch die GfK umfasst eine Stichprobe von 251 Online-Interviews (CAWI). (deg)

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