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Ratgeber

Fahren mit der Dachbox

Wenn der Kofferraum für das Urlaubsgepäck zu klein wird, kann eine Dachbox eine gute Alternative sein. Doch was muss man dabei beachten?

3 Min.23.01.2018, 14:14 Uhr
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Fahren mit der Dachbox
Tüv Süd/Conny Kurz

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Fahren mit der Dachbox. In: /e-mobilitaet-und-laden/fahren-mit-der-dachbox, 23.01.2018, /e-mobilitaet-und-laden/fahren-mit-der-dachbox (abgerufen am: 07.11.2026)

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Skier, Snowboard, Schlitten – und dann noch das voluminöse Schneeoutfit: Vor der Fahrt in den Winterurlaub wird das Beladen des Kofferraums schnell zum Puzzlespiel, bei dem am Ende Teile übrig bleiben. Damit trotzdem die komplette Ausrüstung mitfährt, kann man eine Dachbox montieren.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Gepäckboxen und den längeren Skiboxen, die oft auch spezielle Halterungen für die Sportgeräte haben. Montiert wird die Box auf dem Dachgepäckträger. Üblicherweise wird er auf einer Reling fixiert, es gibt aber auch andere Systeme: So können beispielsweise werksseitig bereits Befestigungspunkte in das Fahrzeugdach integriert sein, die unter einer Abdeckung liegen. Hat das Auto keine Vorrichtung, kann man auch auf den meisten normalen Dächern einen Gepäckträger anbringen. Ist bereits ein Grundträger vorhanden, muss man beim Kauf der Dachbox darauf achten, dass beide zueinander passen.

Wie viel darf man in die Dachbox packen?

Je nach System ist die Montage der Box auf dem Dachträger unterschiedlich aufwendig – von der einfachen und weit verbreiteten Befestigung mit Hilfe eines U-Profils, das innerhalb der Box festgeschraubt wird, bis zum komfortablen Schnellspanner.

Wie viel Gewicht in einer Dachbox transportiert werden darf, legt der Hersteller fest – meist 50 oder 75 Kilogramm. Auf die zulässige Dachlast des eigenen Autos muss der Autofahrer selbst achten. Sie steht in der Betriebsanleitung und beträgt häufig 75 oder 100 Kilogramm, bei Kleinwagen kann der Wert aber deutlich darunterliegen. Abziehen muss man davon das Gewicht der Box (15 bis 30 Kilo) und des Dachträgers (4 bis 8 Kilo). In der Regel reicht die verbliebene Zuladung für normales Urlaubsgepäck.

Wie sollte man sie beladen?

Klappe auf, Gepäck rein, Klappe zu – so einfach sollte man es sich beim Packen einer Dachbox nicht machen. Es ist wichtig, dass die Box gleichmäßig beladen ist. Die Hälfte des Gewichts sollte im mittleren Teil der Box, zwischen den Querrohren des Dachträgers, liegen. Die Ösen und Gurte zur Sicherung der Ladung in der Dachbox sollte man unbedingt nutzen, damit das Gepäck nicht verrutscht.

Wie wirkt sie sich aus?

Zudem müssen Autofahrer beachten, dass die Last auf dem Dach Auswirkungen auf die Fahrphysik hat. Denn mit der Dachbox verändert sich der Schwerpunkt des Autos. Insbesondere bei hohen Fahrzeugen wie Vans, Bussen und SUV ist eine vorsichtige Gangart angesagt. Gerade in Kurven verhält sich das Fahrzeug anders, zudem verlängert das erhöhte Gewicht den Bremsweg, warnt der TÜV Süd. Zwar gibt es keine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung, oft empfehlen die Dachboxen-Hersteller ein Maximaltempo wie 130 km/h.

Ist alles verstaut und der Deckel geht nicht zu, ist Gewalt ebenso wenig eine Lösung wie der Ersatz der ordentlichen Verriegelung durch einen Spanngurt rund um die Box. Vielmehr müssen alle Schließteile sicher eingerastet sein. Die einzige Lösung: Ladung neu ordnen. Viele moderne Boxen sind so konstruiert, dass der Schlüssel nur bei vollständiger Verriegelung abgezogen werden kann. SP-X

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