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Dataforce-Analyse

Fast jede zweite große Flotte nutzt bereits Telematik

In den kommenden Jahren ist von weiterem Wachstum auszugehen. Eine Kopplung von Telematiksystemen an Versicherungstarife gilt als Zukunftsmodell.

3 Min.12.06.2018, 18:23 Uhr (Aktualisiert am 06.11.2026, 10:34 Uhr)
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Redaktion
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Weiße Autos hintereinander stehend auf einer Straße
Weiße Autos hintereinander stehend auf einer Straße (c) 2012 myfreizeit.de Fotolia.com

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Fast jede zweite große Flotte nutzt bereits Telematik. In: /digitalisierung-und-ki/fast-jede-zweite-grosse-flotte-nutzt-bereits-telematik, 12.06.2018, /digitalisierung-und-ki/fast-jede-zweite-grosse-flotte-nutzt-bereits-telematik (abgerufen am: 07.11.2026)

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Redaktion
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42 Prozent der Unternehmen mit 50 bis 99 Fahrzeugen und 47 Prozent der Unternehmen mit einem Fuhrpark von mehr als 100 Fahrzeugen benutzen mittlerweile Telematik- und/oder Fuhrparkmanagement-Software. Das ist das Ergebnis der "Telematikanalyse 2018" von Dataforce.

Telematik im Fuhrpark wird immer beliebter

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies wieder einen Zuwachs von 3,3 beziehungsweise 1,8 Prozentpunkten; auch im laufenden Jahr planen etwas mehr als drei Prozent aller Unternehmen, ihre Fuhrparks mit entsprechenden Lösungen auszustatten.

Studie zeigt Nachholbedarf in Fuhrparks auf Flottensteuerung: Daimler bringt "Driver Messaging" App in die vernetzte Zukunft

Allgemein werden Telematiksysteme noch immer in Verbindung mit Lkw-Flotten gesehen. Auch wenn die Studie zeigt, dass hier die Verbreitung mit Abstand am größten ist, gibt es auch eine ganze Reihe an Pkw-Flotten, die bereits Telematiksysteme einsetzen.

Dataforce erwartet weiteres Wachstum

Für die Zukunft attraktiv erscheint eine Kopplung von Telematiksystemen an Versicherungstarife. Über 42 Prozent der Unternehmen, die bislang keine Telematiklösungen nutzen, könnten sich vorstellen, dies im Rahmen einer Kostensenkung der Versicherungstarife zukünftig zu tun.

So ist aus Sicht von Dataforce ein weiterhin kontinuierliches Wachstum der Branche auch für das laufende Jahr zu erwarten.

GPS-Ortungssysteme mit starkem Zuwachs

Die am häufigsten eingesetzten Lösungen sind Digitale Tachographen und GPS-Ortungssysteme. Letztgenannte Lösungen können einen Zuwachs von knapp sieben Prozentpunkten verzeichnen.

Auch Systeme zur Erfassung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß rücken immer mehr in den Fokus der Unternehmen mit Telematikeinsatz: Hier steigt der Anteil um drei Prozentpunkte auf nun knapp 40 Prozent.

Nach dem großen Zuwachs im Vorjahr setzt sich auch die Verbreitung von elektronischen Fahrtenbüchern in diesem Jahr weiter fort: Der Anteil stieg von 17,4 auf nun 21,7 Prozent.

Während kleine Fuhrparks Telematiksysteme zumeist aus der Hand eines Anbieters nutzen, arbeiten knapp 30 Prozent der Unternehmen mit über 100 Fahrzeugen mit mehreren Anbietern zusammen. Wie im Vorjahr ist TomTom Telematics insgesamt der meistgenannte Anbieter. Auf den weiteren Plätzen folgen Daimler FleetBoard sowie YellowFox.

Größere Fuhrparks nutzen eher E-Learning

Erstmalig in diesem Jahr wurde die Fuhrparkleiter dazu befragt, wie in Ihrem Unternehmen die vorgeschriebene Fahrerunterweisung (nach §12 ArbSchG, §35 DGUV Vorschrift 70) erfolgt. Knapp 62 Prozent der Fuhrparkleiter führen demnach die Unterweisung von Mitarbeitern eigenständig durch.

Deutlich unterschiedliche Ergebnisse zeigen sich in der Nutzung von E-Learning-Tools und Onlinekursen. Während über alle Größenklassen lediglich etwa vier Prozent entsprechende Angebote nutzt, nutzen Fuhrparks ab 100 Fahrzeugen mit 20 Prozent die angebotenen Lösungen signifikant häufiger.

So hat Dataforce die Daten erhoben

23.857 Fuhrparkleiter haben in Telefoninterviews Auskünfte zur Telematiknutzung in ihren Unternehmen gegeben.

Die Fragestellungen der Studie waren unter anderem:

  1. Welche Lösungen finden am häufigsten Verwendung?
  2. Welche Unterschiede zwischen Fahrzeugarten (Lkw-, Transporter- und Pkw-Flotten) bestehen?
  3. Welche Anbieter stehen bei den Fuhrparkleitern ganz oben auf der Liste?

Die Dataforce Analytics "Telematikanalyse 2018" ist ab sofort zu einem Preis von 1.450 Euro verfügbar. (tibü)

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