Den ersten Platz teilen sich der Amarok und die X-Klasse.
Foto: Volkswagen

Restwertprognose Pick-ups

VW und Mercedes bei den Pick-up-Restwerten vorn

Deutliche Unterschiede bei den Pick-up-Restwerten. Liegen die Spitzenreiter deutlich über 50 Prozent, sind es am anderen Ende der Liste 48 Prozent.

Inhaltsverzeichnis

Von Ute Kernbach

In den USA boomen sie, in Deutschland entwickeln sie sich gemächlich: die Pick-ups. So kommt der Bestseller im Segment, der Ford Ranger, von Januar bis Juli auf gerade mal 5.379 gewerbliche Neuzulassungen. Was für alle anderen Autos gilt, trifft aber auch für Pick-ups zu: Bereits mit der Neuzulassung startet der Wertverlust. Die Prognose-Experten von Bähr & Fess Forecasts aus Völklingen haben ausgewählte Pick-ups näher analysiert. Das Ergebnis: Nach zwei Jahren und insgesamt 80.000 Kilometern klaffen die Restwerte der Allradler mit Doppelkabine um sieben Prozentpunkte auseinander.

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Mit Restwerten von 50 Prozent und mehr setzt sich die A-Klasse an die Spitze der Restwertkönige seiner Klasse.
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X-Klasse und Amarok prozentual ganz vorn

Im relativen Vergleich Klassenbeste sind der VW Amarok und die Mercedes X-Klasse – sie erreichen einen Restwert von jeweils 55 Prozent. "Was zunächst ziemlich unvereinbar klang, VW und Pick-up, hat sich mittlerweile zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Hohe Fahrdynamik, relativ preiswert und nicht zuletzt ein sehr gutes Restwertniveau sind die Erklärung dafür", so Dieter Fess, Mitinhaber von Bähr & Fess Forecasts.

Der 204 PS starke Wolfsburger kostet neu knapp 42.550 Euro – damit liegt der absolute Wertverlust des Amarok 3.0 V6 TDI 4Motion mit Doppelkabine bei rund 19.150 Euro. Der neu rund 3.000 Euro preiswertere Mercedes-Benz X 220d 4Matic Doppelkabine verliert im genannten Zeitraum knapp 17.780 Euro. "Kein Erfolg in den Schlüsselmärkten und eine nicht immer gelungene Abgrenzung von Mercedes-DNA zum Original Nissan Navara setzten die X-Klasse von Beginn unter Druck", so Dieter Fess.

Restwerte bei Kleinwagen sehr unterschiedlich

Bei den fünftürigen Kleinwagen führen der VW Polo 1.0 und der Audi A1 25 TFSI die Restwert-Hitliste an.
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Ford Ranger und Mitsubishi L200 als Schlusslichter

Mit 52 Prozent Restwert und damit nur drei Prozentpunkten weniger als Amarok und X-Klasse sichert sich der Toyota Hilux 2.4 D-D4 4x4 in dieser Hitliste den Bronzeplatz. Absolut beträgt der Wertverlust des 150 PS starken und neu 33.070 Euro teuren Japaners rund 15.870 Euro. Zwei Prozentpunkte weniger an Wert attestieren die Prognostiker dem Fiat Fullback und dem Nissan Navara, die nach zei Jahren und 80.000 Kilometern jeweils noch die Hälfte ihres ehemaligen Neupreises wert sein werden.

Mit deutlich mehr Wertverlust müssen die Halter des Ford Ranger 2.0 Ecoblue 4WD und des Mitsubishi L200 2.2 Diesel AWD rechnen. So bescheinigen die Prognose-Experten dem 170 PS starken Ranger noch einen Restwert von 49 Prozent. Und am unteren Ende der Skala landet der L200 von Mitsubishi (48 Prozent).

Restwertprognose Pick-ups

Restwertprognose Pick-ups

© bfp fuhrpark & management

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