Foto: Bosch

IAA Nutzfahrzeuge 2018

Bosch will Lkw-Verkehr sicherer machen

Auf der IAA Nutzfahrzeuge stellt Bosch eine Reihe von Innovationen vor, die den Lkw-Verkehr sicherer und angenehmer machen sollen.

Assistenzsysteme für Lkw sind im Kommen. Auf der IAA Nutzfahrzeuge wird das ein wichtiges Thema sein. Vor allem auch nachdem das Verkehrsministerium die Problematik des Toten Winkels bei Lkw wieder ins Gespräch gebracht hat.

Zulieferer Bosch wird auf der IAA Nutzfahrzeuge eine ganze Reihe an Innovationen vorstellen, die helfen sollen, den Lkw-Verkehr sicherer und angenehmer machen sollen. Darunter ist eine neue Connectivity-Plattform für Lkw, die cloudbasierte Services wie Updates over the air oder eine Ferndiagnose per Bordcomputer beinhaltet.

Elektronischer Horizont

Bereits 2019 in Serie gehen soll eine weiterentwickelte Version des „elektronischen Horizonts“, der zur effizienteren Motor- und Getriebesteuerung auf Routendetails aus der Cloud zurückgreift. Künftig lernt er bei jeder Fahrt dazu und gleicht selbstständig ab, ob die gespeicherten Informationen noch mit den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Straße übereinstimmen und korrigiert sie gegebenenfalls.

Digitale Außenspiegel

Ebenfalls im kommenden Jahr gehen die digitalen Außenspiegel in Serie, die der Zulieferer in Hannover zeigt (siehe Bild oben). Dabei ersetzen kleine Videosensoren die großen Spiegel. Das verringert den Luftwiderstand, spart so Treibstoff und soll den Überblick verbessern. Monitore im Innenraum zeigen dem Fahrer das Bild der Kameras. Je nach Situation wird die Darstellung angepasst: weiter Blick auf der Autobahn, großer Blickwinkel im Stadtverkehr, hohe Kontraste bei Nachtfahrten. Es gibt auch ein nachrüstbares System bei dem vier Ultra-Weitwinkel-Kameras einen 360-Grad-Rundumblick bieten.

Digitales Kombiinstrument und Assistenzsysteme

Darüber hinaus führt Bosch ein digitales Kombiinstrument für Lkw ein, auf dem neben den klassischen Tachodaten auch Navigationsangaben, Rückfahrkamera oder das Bild des Nachtsichtgerätes zu sehen sind. Diverse Assistenzsysteme halten ebenfalls im Lkw Einzug, wie der Abbiege- und Totwinkelwarner, der auf Basis von Radardaten beim Abbiegen vor kreuzenden Radfahrern und Fußgängern warnt. Ein Spurhalteassistent, der mit leichten Lenkkorrekturen unterstützt, ist auch zu sehen.

E-Trailerachse

Daneben schreitet die E-Mobilität voran: So soll die elektrifizierte Trailerachse dazu beitragen, Bremsenergie zurückzugewinnen und den Strom in einer Hochvoltbatterie zu speichern. Diese Energie kann dann beispielsweise für den Betrieb eines Kühlwagens genutzt werden. Auch ferngesteuertes elektrisches Fahren wird möglich, beispielsweise auf Speditionshöfen oder in Häfen. (KH/SP-X)

IAA Nutzfahrzeuge

Innovationen für mehr Sicherheit und Komfort

Abseits des ganz großen Rampenlichts wird es auf der IAA Nutzfahrzeuge (20. bis 27. September) an den Ständen der Zulieferer Interessantes zu entdecken geben.

Ist ein Kamerarückspiegel mehr als Spielerei?

Ich habe gelesen, dass Pkw und Lkw schon bald Kamerarückspiegel statt Außenspiegel bekommen sollen. Ist das wieder nur ein teures Extra oder habe ich davon als Autofahrer konkrete Vorteile?

Antwort von Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS: Tatsächlich soll die seit längerem angekündigte Neuerung nun bald Einzug in Serienfahrzeuge finden. Das als Spielerei abzutun, wird der aufwendigen Technik  nicht gerecht, denn sie soll Vorteile sowohl beim Luftwiderstand, Fahrkomfort und der Sicherheit bringen.

Fahrerassistenzsysteme

Helfer in der Not

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Foto: Audi

Starker SUV-Stromer

Neuer Audi e-tron: Vier Ringe unter Strom

Mit dem e-tron hat Audi sein erstes rein elektrisch betriebenes Serienauto vorgestellt. Zu Preisen ab 80.000 Euro kommt das SUV im Dezember in den Handel.

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