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Überraschende Antworten

Sind Sie für Versicherungs- und Schadenmanagement zuständig?

Dieses Thema ist nicht unbedingt eines des Fuhrparkmanagements, zeigt unsere Umfrage. Auch externe Experten werden zu Rate gezogen.

Von Sabine Neumann

"Um das Thema kümmere ich mich gar nicht"

Petra Kusemann, Durable Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG, Iserlohn

"Um das Thema Versicherung, also den Abschluss von Policen usw., kümmere ich mich gar nicht. Dafür gibt es einen Kollegen im Haus, der sich zentral um diese Aufgabe kümmert. Mit ihm stehe ich natürlich in Kontakt. Sein Interesse ist es ja auch, wirtschaftlich zu arbeiten.

Wie gehen Sie mit dem Thema Versicherung- und Schadenmanagement um? Diskutieren Sie mit im bfp fuhrpark und management circle auf Xing!

Das Schadensmanagement wiederum ist über das Fullservice-Leasing abgedeckt. Nach Unfällen bekomme ich aber die Meldungen, was passiert ist, auf welche Summe sich der Schaden beläuft und inwiefern wir reagieren müssen. Damit behalte ich einen Überblick über die Geschehnisse. Solange aber nichts Außergewöhnliches passiert, besteht erst auch mal kein Grund, in irgendeiner Weise einzugreifen."

"Nur Rechnungskontrolle hinsichtlich der Plausibilität"

N. Temel, Festo AG & Co. KG, St. Ingbert

"Von unserer Seite aus führen wir nur eine Rechnungskontrolle hinsichtlich der Plausibilität durch. Um alles weitere kümmert sich die Versicherungsabteilung im Haus. Zudem ist in der Überlassungsvereinbarung vereinbart, wie bei wiederkehrenden Schäden vorgegangen wird."

"Diese Aufgaben liegen bei unserem Justitiar"

Andreas Schmitz, Westag & Getalit AG, Rheda-Wiedenbrück

"Diese Aufgaben liegen bei unserem Justitiar im Haus. Im tagtäglichen Arbeitsleben gibt es zwischen uns eigentlich keine Berührungspunkte. Man spricht eventuell mal über Schadensarten und –höhe. Aber Auswirkungen hat das nicht.

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Gespräche mit dem jeweiligen Mitarbeiter führen kaum dazu, dass der danach vorsichtiger fährt. Zumal er ja bereits von der Arbeitssicherheit unterwiesen wurde. Insgesamt ist bei uns die Schadensquote aber so niedrig, dass keine Notwendigkeit besteht, Maßnahmen in irgendeiner Weise zu ergreifen."

"Themen an Dienstleister abgegeben"

Angela Stöcker, Weidemann GmbH, Diemelsee

"Wir haben diese Themen an einen Dienstleister abgegeben und somit nichts mehr damit zu tun. Für die Mitarbeiter steht ein 24-Stunden-Service zur Verfügung, an den sie sich jederzeit wenden können. Über diese Ansprechpartner wird dann alles geregelt.

Versicherungen werden konzernweit über unsere Mutter gesteuert. Von dort kommt aber niemand auf mich zu, um mit mir über Schadensquoten oder ähnliches zu sprechen, damit möglicherweise Kosten gesenkt werden können. Dort spielen ganz andere Faktoren eine Rolle."

"Nutzen das Know-how neutraler Institutionen"

Detlef Mierbach, Riga Mainz GmbH & Co. KG, Mainz

"In unserem Unternehmen wird das Fuhrparkmanagement bei diesen Themen vom Qualitäts- und Schadensmanagement unterstützt. Um möglichst wenige Schäden zu haben, nutzen wir außer der eigenen Expertise auch das Know-how neutraler Institutionen wie der Dekra oder dem TÜV.

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Unter anderem diese Beratungen haben dazu geführt, das neuwertiges Equipment zur Verfügung steht und das Personal qualifizierter ist. Für die Schulung der Mitarbeiter greifen wir außer auf Angebote freier Anbieter auch auf die Möglichkeiten zurück, die die BG bietet."

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