Foto: 1st Mobility

Individuell, weniger komplex

Mobilitäts-Konfigurator von 1st Mobility

Mit der Software der Schweizer sollen Kunden Mitarbeitern einen Mobilitäts-Mix ermöglichen können. 1st Mobility sieht sich weniger als Anbieter, denn als "Enabler".

Die 1st Mobility unterstützt bei der Umsetzung "eines integrierten Mobilitätsprogramms" und agiert laut eigenen Aussagen als "unabhängiger Mobility Enabler". Die Basis stellt eine eigene IT-Plattform dar, der so genannte Mobilitäts-Konfigurator. Dieser trage individuellen Kundenbedürfnissen Rechnung und ermögliche eine Integration aller Mobilitätsanbieter, der internen Abteilungen sowie von Vorgesetzten im Rahmen eines automatisierten Genehmigungsprozesses, hieß es in der Ankündigung.

"Unternehmen, die ein übergreifendes Mobilitäts-Angebot einführen, sehen sich mit einem erheblichen Maß an Komplexität konfrontiert, da die Mobilitätsbedürfnisse je nach Jobprofil, Bürostandort, persönlicher Situation des Mitarbeiters stark unterschiedlich sind", sagt Tobias Kern, Geschäftsführer von 1st Mobility. "Unsere Mobilitäts-Konfigurator-Lösung unterstützt jeden Mitarbeiter dabei, sein individuelles Mobilitätspaket innerhalb der Vorgaben der Mobilitätsrichtlinie des Unternehmens zu konfigurieren.”

1st Mobility war Mitte 2019 aus der Fusion der Fleetcompetence Group und Fleetbay entstanden. Alle Dienstleistungen rund um die "Neue Mobilität" wurden den Angaben zufolge gebündelt und in der neu gegründeten eidgenössischen Firma Gesellschaft weiter geschärft.

Orchestriertes Portfolio

"Bereits im Jahr 2019 haben wir eine steigende Nachfrage von Unternehmen wahrgenommen, übergreifende Mobilitätsangebote zu gestalten, die weit über den klassischen Dienstwagen hinausgehen", erklärt Thilo von Ulmenstein, Geschäftsführer der 1st Mobility. 1st Mobility unterscheidet sich laut eigener Einschätzung von Mobilitätsanbietern wie z.B. E-Scooter-, Fahrrad- oder Autovermietungen, Abo-Anbietern, Leasingunternehmen oder Carsharing-Anbietern. Vielmehr bietet die eigene IT-Lösung Anwendern, in Abhängigkeit der eigenen Compliance-Standards "ein wettbewerbsrechtlich konformes und zugleich diversifiziertes Portfolio von Mobilitätsanbietern zu orchestrieren", so der O-Ton.

Es ist laut Balz Eggenberger, Verwaltungsratspräsident der 1st Mobility AG, wichtig Kunden die Modernisierung der "Business Mobility" zu ermöglichen. Daher verfolge 1st Mobility eine Sharing-Strategie, die die Plattform auch allen Dienstleistern der Branche als White-Label-Produkt anbietet. (mas)

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