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Kunden des Ladenetzbetreibers Shell Recharge zahlen keine Grundgebühr.. Dafür aber Transaktionsgebühren und nun 64 Cent pro Kilowattstunde.
Foto: Florian Sonntag
Kunden des Ladenetzbetreibers Shell Recharge zahlen keine Grundgebühr, dafür aber Transaktionsgebühren - und nun 64 Cent pro Kilowattstunde.

Fahrstrompreis

Strom bei Shell Recharge wird teurer

Bei Shell Recharge kostet eine Kilowattstunde statt 59 Cent nun 64 Cent, Roaming schlägt mit 74 Cent zu Buche. Neu ist eine Blockiergebühr.

Der E-Mobilitätsprovider Shell Recharge erhöht die Fahrstrompreise. Ab der 28. September werden an den eigenen Festpreis-Schnellladesäulen des Unternehmens 64 Cent pro Kilowattstunde statt wie bisher 59 Cent fällig. Über Tarifänderungen an den Anschlüssen mit variablen Tarifen sagt das Unternehmen nicht.

Bei den Roaming-Partnern zahlen Shell-Kunden 74 Cent statt 64 Cent pro kWh fürs Schnellladen. Beim Normallladen werden die Minutentarife gestrichen, stattdessen kostet die kWh nun immer 49 Cent; zuvor waren es im günstigsten Fall 46 Cent. Unverändert bei 81 Cent bleiben die Preise an Ionity-Schnellladesäulen. Auch die obligatorische Transaktionsgebühr von 35 Cent pro Ladevorgang bleibt konstant.

Blockiergebühr kostet 6 Euro pro Stunde

Neu eingeführt wird hingegen eine Blockiergebühr. Sie wird nach vier Stunden Ladezeit fällig und kostet dann 10 Cent pro Minute, höchstens aber 12 Euro. Die Gebühr, die bereits auch einige Wettbewerber erheben, soll Autofahrer davon abhalten, nach Ende des Ladevorgangs eine Säule zu blockieren. Zunächst fallen die möglichen Extra-Kosten nur im Roaming-Netz an, nicht aber an den Shell-eigenen Ladepunkten.

Der aus Newmotion hervorgegangene Ladenetzbetreiber Shell Recharge bietet nach eigenen Angaben europaweit Zugriff auf 275.000 Ladestationen. Kunden zahlen keine monatliche Grundgebühr, müssen dafür mit einer Transaktionsgebühr leben. (Holger Holzer/SP-X/dnr)

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