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Dieselkrise

Der Diesel verhagelte das Geschäft

Das Geschäft im Autohandel hat im vergangenen Jahr gelitten. Das hatte vor allem einen Grund.

Die Dieselkrise hat dem deutschen Kfz-Gewerbe 2017 das Geschäft verhagelt: Obwohl deutlich mehr neue Autos verkauft wurden, ist der Umsatz nur um 1,4 Prozent auf rund 174,4 Milliarden Euro gewachsen. Grund ist laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) der Umsatzrückgang im Gebrauchtwagengeschäft um 1,9 Prozent auf 66,3 Milliarden Euro.

„Drohende Fahrverbote in den Ballungsgebieten machen gebrauchte Diesel fast unverkäuflich“, sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Die Kostenbelastung des Handels sei vor allem aufgrund der vielen hunderttausend gebrauchten Diesel, die auf Halde stehen, und der noch zu erwartenden Leasing-Rückläufer zum Teil existenzbedrohend. Durchschnittlich 100 Tage stehen gebrauchte Diesel-Pkw derzeit beim Händler, bevor sie verkauft werden, bei Benzinern sind es 80 Tage. Jeder Standtag kostet den Händler laut Verband rund 28 Euro pro Fahrzeug. SP-X

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Dieselskandal

DAT-Diesel-Barometer: Selbstzünder weiter unter Druck

Die Werte von Dieselfahrzeugen sind laut DAT weiter gesunken. Der Druck auf den Automobilhandel wächst.

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DAT Diesel-Barometer Juni 2019

DAT-Analyse: Leichte Entspannung beim Automobilhandel

Weniger Rückstellungen wegen drohender Verluste und wieder mehr Händler nehmen gebrauchte Diesel-Pkw in Zahlung: Der Diesel-Markt atmet vorsichtig auf.

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DAT Diesel-Barometer

Restwerte gebrauchter Diesel weiter im Sinkflug

Die Restwerte von Diesel-Pkw sinken weiter, wie das DAT-Diesel-Barometer meldet. Auch die Zukunft des Antriebs wird skeptisch beurteilt.

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Corona-Krise

ZDK fordert Kaufprämie

Der ZDK verlangt schnelles Handeln in der Debatte um Kaufprämien von Fahrzeugen. Vor allem der Handel benötige zu Corona-Zeiten diese "frische Liquidität".

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