Foto: Citroen

Kompakt-Crossover

Im SUV-Stil: Citroen legt den C4 neu auf

Citroen löst den C4 Cactus ab. Der neue C4 soll mit modischem Crossover-Design in der umkämpften Kompaktklasse wildern.

Inhaltsverzeichnis

Von Christian Frederik Merten

Citroen macht einen neuen Aufschlag in der Kompaktklasse. Der neue C4 soll für die Franzosen ab Ende des Jahres im Revier von Golf, Astra und Co. wildern. Er soll nicht nur mit seinem individualistischen Design überzeugen, sondern auch mit zeitgemäßer Antriebsvielfalt: zur Wahl stehen Benziner und Diesel, aber auch ein rein elektrischer Antrieb.

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Mit seinen V-förmig nach innen zulaufenden Scheinwerfern und Tagfahrleuchten erinnert der neue C4 nicht nur von vorn an Citroen-Klassiker wie den GS und den CX. Auch die Seitenlinie zitiert Dach- und Fensterverlauf der historischen Modelle. Trotzdem geht der 4,36 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,53 Meter hohe Kompakte mit der Zeit: große Räder und eine hohe Motorhaube sollen zusammen mit den schwarz beplankten Radläufen SUV-Feeling aufkommen lassen. Ein klassisches Crossover also, der neue Citroen C4.

Auch im Innenraum geben sich die Franzosen trendig. Dort erwartet Fahrer und Beifahrer ein Zehn-Zoll-Touchscreen, über das sich Klimatisierung und Navigation, Telefon, Media-Funktionen und Fahrzeugparameter steuern lassen. Für zusätzlichen Komfort im Winter sorgen erstmals bei Citroen auf Wunsch Frontscheiben- und Lenkradheizung. Außerdem stehen den C4-Passagieren 16 Ablagen mit insgesamt 39 Litern Stauvolumen zur Verfügung, der Kofferraum fasst mindestens 380 Liter Gepäck. Für den Beifahrer gibt es außerdem einen Tablet-Halter.

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Den neuen C4 gibt es als Benziner, Diesel und vollelektrisch

Kommen wir zu den Motoren. Besonderes Augenmerk legt Citroen auf den vollelektrischen C4. Eine 50 kWh große Batterie sorgt für 350 Kilometer Reichweite nach WLTP. Auf maximal 150 km/h bringt es der 136 PS starke Elektromotor. Die Ladeleistung beträgt maximal 100 kW, damit lässt sich der Akku in einer halben Stunde auf 80 Prozent laden. Serienmäßig gibt es einen dreiphasigen 11-kW-Onboard-Charger, am 11-kW-Ladeanschluss dauert eine komplette Akkufüllung somit rund fünf Stunden. Geladen werden kann auch an jeder konventionellen Haushaltssteckdose. Via eigener App bietet Citroen Informationen rund um den Ladezustand der Batterie oder die Reichweite, die Services-App der PSA-Tochter Free2Move bietet Zugang zu europaweit 160.000 Ladestationen. Auf die Batterie gewährt Citroen acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie für 70 Prozent Ladekapazität.

Wer noch nicht auf den Zug der E-Mobilität aufspringen möchte, hat im Citroen C4 aber auch die Wahl aus drei Benzinern (maximal 155 PS) und zwei Dieseln (maximal 130 PS). Sie alle erfüllen die Euro-6d-Abgasnorm, die Kraftüberragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder via Achtgang-Automatik.

Bis zu 20 Fahrerassistenzsysteme

Citroen wäre nicht Citroen, wenn die Marke nicht auch beim neuen C4 großen Wert auf den Fahrkomfort legen würde. Deshalb erhält er die aus seinem Vorgänger C4 Cactus sowie dem C5 Aircross bekannte Advanced-Comfort-Federung. Für entspanntes Fahren sollen auch die maximal 20 Fahrerassistenzsysteme sorgen, darunter der Highway Driver Assist, der mit aktivem Tempomat und Stop-and-Go-Funktion halbautonomes Fahren der Stufe zwei erlauben soll. Bestellbar ist der C4 ab September, die ersten Exemplare sollen noch vor Jahresende auf die Straße rollen.

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