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Foto: Peugeot Deutschland
 Der Peugeot e-208 schneidet in unserem Wartungskostenvergleich am günstigsten ab.

TCO-Vergleich

Wartungskosten Elektroautos: Groß nicht gleich teuer

In der Wartung sind E-Autos meist günstiger als Verbrenner. In unserer Analyse nehmen es Premium-SUVs mit kleineren Fahrzeugen auf.

Elektroautos sind grundsätzlich günstiger im Unterhalt als konventionelle Verbrenner. Das liegt auch daran, dass wartungs- und wechselintensive Teile wie Zahnriemen oder Zündkerzen einfach wegfallen. Ebenso entfällt der regelmäßige Austausch von Motoröl und Kühlflüssigkeiten. Aber mit welchen Wartungskosten müssen Halter von Elektroautos konkret rechnen?

Die Experten von Tecalliance haben für bfp FUHRPARK & MANAGEMENT die Wartungskosten für ausgewählte Elektroautos nachgerechnet. Ein Ergebnis: Bei einer Haltedauer von drei Jahren und einer Gesamtlaufleistung von 30.000 Kilometern klafft die Wartungskostenschere gerademal um 290 Euro auseinander – und das, obwohl die Analyse günstigere Volumenfahrzeuge ebenso umfasst wie teurere Premiummodelle.

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Drei Modelle unter 400 Euro

An der Spitze unseres Rankings stehen drei Franzosen, die jeweils mit insgesamt weniger als 400 Euro Wartungskosten auskommen. So belegt der Peugeot e-208 mit knapp 360 Euro den Goldplatz der Wartungs-Hitliste. Auf den Plätzen zwei und drei  finden sich der DS3 Crossback E-Tense (366 Euro) und der Renault Zoe R110 ZE 50 (373 Euro). Dicht dahinter auf Platz vier folgt mit dem Opel Corsa-e ein weiteres Stellantis-Modell. Der Rüsselsheimer mit 136 PS, technischer Zwilling des Peugeot e-208, überschreitet die 400-Euro-Marke aber knapp.

Von Platz vier auf fünf wird der Abstand größer: Fast 150 Euro höhere Wartungskosten als für den Opel müssen Flottenmanager für den – eine Klasse höher angesiedelten – e-Niro von Kia aufbringen. Kaum teurer allerdings ist das Premium-SUV Audi e-Tron 55 Quattro (565 Euro), das sich auf einem Niveau mit dem Nissan Leaf (568 Euro) bewegt.

Noch etwas teurer wird es beim Mercedes EQC. So verursacht der 408 PS starke EQC 400 4Matic reine Wartungskosten von knapp 400 Euro zuzüglich  Verschleißteilkosten von etwas mehr als 200 Euro. Damit liegen die Gesamtfolgekosten für den Stuttgarter bei 600 Euro – und sogar noch fast 50 Euro unter denen des deutlich kleineren Hyundai Kona Elektro, der mit 649 Euro das Schlusslicht unserer Wartungs-Hitliste bildet.

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Platz 1: Mit Wartungskosten in Höhe von knapp 360 Euro ist der 136 PS starke Peugeot e-208 das günstigste Elektroauto in unserem Ranking.
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Platz 2: Für den ebenfalls 136 PS starken DS3 Crossback E-Tense mit gleicher Technik wie im Peugeot fallen rund 365 Euro Wartungskosten an.
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Platz 3: Mit Wartungskosten von nicht ganz 375 Euro belegt der Renault Zoe R110 ZE 50 den Bronze-Platz dieser Wartungskosten-Hitliste.
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Platz 4: Für den 136 PS starken Opel Corsa-e werden errechneten unsere Analysten unter den gegebenen Rahmenbedingungen rund 400 Euro Wartungskosten.
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Platz 5: Für den Kia e-Niro mit 136 PS fallen über die angenommene Laufzeit knapp unter 550 Euro Wartungskosten an.
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Platz 6: Kaum teurer als der kompakte Koreaner ist mit 565 Euro das Premium-SUV Audi e-Tron 55 Quattro.Platz 6: Kaum teurer als der kompakte Koreaner ist mit 565 Euro das Premium-SUV Audi e-Tron 55 Quattro.
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Platz 7: Mit knapp 570 Euro Wartungskosten muss der Flottenmanager für den Japaner Nissan Leaf rechnen.
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Platz 8: Der Mercedes EQC 400 4Matic, unter dessen Motorhaube 408 PS arbeiten, liegt mit Wartungskosten von 600 Euro am unteren Ende der Wartungs-Hitliste.
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Platz 9: Damit ist er aber immer noch günstiger als der deutlich kleinerer Hyundai Kona Elektro, für den fast 650 Euro anfallen.

Wartungskosten Elektroautos Mai 2021

Foto: Renault

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