Für die Nutzung eines E-Dienstwagens bleiben die Steuervorteile wichtigster Grund
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Für die Nutzung eines E-Dienstwagens bleiben die Steuervorteile wichtigster Grund

DAT-Trend

E-Dienstwagenfahrer: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Die E-Auto-Nachfrage steigt zwar spürbar an, Verbrenner behalten aber in den Fuhrparks klar die Oberhand. Zu diesem Ergebnis kommt das DAT-Barometer Juli.

Im ersten Halbjahr 2023 wurden 1,4 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Mit 68 Prozent liegt der gewerbliche Bereich deutlich vorn. Davon zählen werden wiederum die Hälfte Flotten zugerechnet. In Summe macht das etwa 480.000 Fahrzeuge und die setzen sich laut dem aktuellen DAT-Barometer unter anderem aus 65 Prozent Verbrennern, 25 Prozent rein elektrischen Pkw (BEV) und acht Prozent Teilzeitstromern (PHEV) zusammen. Der aktuelle Fahrzeugbestand der Dienstwagenfahrer zeichnet ein noch klareres Bild. Er teilt sich in 49 Prozent Selbstzünder und 28 Prozent Benziner auf. Der Anteil der Plug-in-Hybride beträgt immerhin noch 17 Prozent. Nach wie vor deutlich unterrepräsentiert in den Firmenflotten ist mit lediglich sechs Prozent der BEV-Anteil. Gründe dafür seien vor allem die unterschiedlich hohen Fahrleistungen. Während die Verbrennerfraktion auf durchschnittlich 31.400 gefahrene Kilometer kommt, legen BEV und PHEV nur 22.700 Kilometer zurück.

Steuervorteile wichtigster Nutzungsgrund

Gleichwohl locken die Steuervorteile bei den Stromern und lassen den Wunsch, sich beim nächsten Firmenwagen für ein Elektroauto zu entscheiden, wachsen. Immerhin für 19 Prozent der Befragten sei dies die wahrscheinlichste Wahl. Sofern lieferbar, setzen sogar 24 Prozent auf einen PHEV. Trotzdem bleiben dem DAT-Barometer zufolge die Verbrenner mit insgesamt 56 Prozent dominant. Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die Lademöglichkeiten, ob an der eigenen Wallbox oder beim Arbeitgeber. Noch entscheidenden seien jedoch die Förderbedingungen. Wenn Ende August 2023 gewerbliche Autokäufer nicht mehr von der Umweltprämie profitieren können, werde dies einen deutlichen Einfluss auf die E-Auto-Nachfrage haben. Dies glauben 60 Prozent der Stromerfahrer (BEV+PHEV) und 33 Prozent mit einem Verbrennungsmotor. Grundsätzlich bleiben die Steuervorteile für die Nutzung eines E-Dienstwagens wichtigster Grund. Mit den Rahmenbedingungen sind laut DAT weitestgehend zufrieden. Bei 79 Prozent passe die Antriebsart zum Fahrprofil und etwas mehr als Dreiviertel der Befragten (76 Prozent) bereue nicht, sich für ein E-Auto entschieden zu haben. Immerhin noch bemerkenswerte 68 Prozent empfänden sogar auch Ladevorgang und Ladedauer akzeptabel. Jedoch hielten 57 Prozent der Fahrer von elektrifizierten Dienstwagen die aktuelle Technik für noch nicht ausgereift, z. B. was die Zuverlässigkeit oder die Reichweite betreffe. (MN)

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