Mit dem Astra Sports Tourer bringt Opel bald eine neuen Kombi auf den Markt Opel Astra Sports Tourer 1.2 Automatik: Mit Wartungskosten von knapp unter 1.500 Euro stellt sich der 130 PS starke Rüsselsheimer ganz oben auf das Treppchen der Wartungskosten-Geizhälse.
Foto: Opel Automobile GmbH
Opel Astra Sports Tourer: In unserem Wartungskostenvergleich ist kein Kompaktkombi günstiger als der Rüsselsheimer.

Inhaltsverzeichnis

TCO-Vergleich

Wartungskosten Kompaktkombis: Der Blitz fährt günstig

In unserem Wartungskosten-Vergleich läuft bei den Kompaktkombis in drei Jahren nichts unter 1.400 Euro. Aber es geht noch weitaus teurer.

Beim Laderaum und bei der Alltagstauglichkeit können kompakte Kombis mit den  hippen SUVs und Crossovern mehr als gut mithalten. Aber nicht nur da: Kompaktkombis sind nicht nur handlich und geräumig und damit wahre Alltags-Allrounder, sondern meist auch bei Verbrauch und Listenpreis günstiger.

Aber wo stehen die Kompaktkombis in Sachen Wartungskosten? Die Antwort haben die Daten-Experten von Tec Alliance: Für bfp FUHRPARK & MANAGEMENT haben sie die Wartungskosten beliebter kompakter Kombis mit Benzinmotor – beziehungsweise mit Mild- oder Vollhybrid unter der Haube – und Automatik- oder Direktschaltgetriebe analysiert. Die Voraussetzungen: eine Haltedauer von drei Jahren und eine Gesamtlaufleistung von 60.000 Kilometern. Das Ergebnis: Die Wartungskostenschere der Kompaktkombis klafft um rund 690 Euro auseinander (alle Werte netto zzgl. USt.).

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Nur vier Modelle mit Wartungskosten unter 1.600 Euro

Mit Gesamtwartungskosten von weniger als 1.500 Euro glänzt dabei als einziger Kompaktkombi in diesem Vergleich der Opel Astra Sports Tourer mit 130 PS. Er kommt auf insgesamt 1.493 Euro. Mit rund 80 Euro mehr als der Erstplatzierte kann sich der Cupra Leon Sportstourer 1.5 eTSI (1.574 Euro) in die Liste der Wartungskostensparer auf dem Silberplatz einreihen. Dicht dahinter rangieren der Hyundai i30 Kombi 1.5 T-GDI 48V Hybrid mit Gesamtwartungskosten in Höhe von 1.593 Euro und sowie der Peugeot 308 SW Pure Tech 130 mit praktisch identischen 1.594 Euro.

Ab Platz fünf steigen die Gesamtwartungskosten der Kompaktkombis über drei Jahre dann auf über 1.600 Euro an. Das Gros der Alltags-Allrounder wartet dabei mit Wartungskosten zwischen 1.600 und 1.800 Euro auf. Auf den Plätzen fünf, sechs und sieben unseres Rankings tummeln sich mit Wartungskosten von unter 1.700 Euro die MQB-Geschwister VW Golf Variant 1.5 eTSI (1.605 Euro), der Seat Leon Sportstourer 1.5 eTSI (1.607 Euro) und der Skoda Octavia Combi 1.5 TSI E-Tec (1.679 Euro). Die praktisch baugleichen Cupra und Seat unterscheiden sich deshalb leicht in den Teilekosten, weil für den Seat Leon etwas höhere Teilekosten für Bremsklötze und Zündkerzen anfallen.

Ford und Mercedes als Wartungskosten-Schlusslichter

Kostenintensiver für Fuhrparkverantwortliche wird es, wenn sie sich für einen Kompaktkombi von Renault, Toyota, Kia, Fiat, Ford oder Mercedes-Benz entscheiden. Dann liegen die Wartungskosten über die Gesamtlaufzeit nämlich bei über 1.700 Euro, bei den teuersten Modellen sogar über 1.800 beziehungsweise sogar bei knapp 2.200 Euro.

So bleibt es beim Renault Megane Grandtour TCe 160 (1.735 Euro), beim Toyota Corolla Touring Sports 1.8 Hybrid(1.740 Euro), beim Kia Ceed Sportswagen 1.5 T-GDI DCT7 (1.750 Euro) und beim Fiat Tipo Kombi 1.5 GSE Hybrid (1.766 Euro) bei Gesamtwartungskosten von unter 1.800 Euro. Mit knapp 1.070 Euro für Teile und Flüssigkeiten schießt der Fiat Tipo in diesem Bereich allerdings den Vogel ab.

Trotzdem reicht es für den Italiener noch zum vorvorletzten Platz, denn Ford und Mercedes sind noch teurer. So werden für den Ford Focus Turnier 1.0 Eco Boost Hybrid in drei Jahren insgesamt 1.830 Euro Wartungskosten fällig. Richtig in den Geldbeutel greifen müssen allerdings Eigner des Mercedes CLA 200 Shooting Brake. Für den 163-PS-Mercedes entstehen Wartungskosten in Höhe von stolzen 2.177 Euro, davon entfallen allein knapp 1.320 Euro auf die Lohnkosten.

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